Project name:Emergence du Ressel - Vermessung bis zur "Kredithalle" in einem Tauchgang
Project type:Höhlenvermessung - fast 5000 m in einem Tauchgang
Location:Frankreich
Date:July 2020
Ein langer Weg
Ein langer Weg

Die “Emergence du Resse” ist eine berühmte Höhle im französischen Departament LOT, aus der Wasser in den Fluss Céle fließt.

Die komplette Vermessung dieser Höhle samt Erstellung der Topografie erforderte unzählige Tauchgänge und wurde in der Zeit vom 27.05.1991 bis zum 07.10.2005 von Markus Schafheutle und HFGOK abgeschlossen.

 

 

Die Vermessung ist wichtig
Die Vermessung ist wichtig

Eine Höhlenkarte kann ein potenziell interessante Tauchgangsziele angeben – von der Oberfläche aus gesehen, von einer Verbindung zu einer anderen Höhle aus oder über eine einfachere Route.
In diesem Fall handelte es sich um das (nahezu 5000 m entfernte) Ende der Ressel in der “Kredithalle”, einem Geröllfeld unterhalb eines großen Senklochs.

Schneller und einfacher
Schneller und einfacher

Das Team mit Günter Faul und Pedro Balordi schafften es, die gesamte Strecke vom Polygon bis zur “Kredithalle” in nur einem Tauchgang zu vermessen, wobei Sie die ENC2 einsetzten.
Dies ist ein tolles Ergebnis – selbst für Seacraft als Hersteller, denn ursprünglich war die ENC nur als Navigationshilfe für Taucher vorgesehen, die im kalten, trüben Wasser oder im offenen Ozean ihren Weg finden wollen.

Was sagte Günter zu diesem Tauchgang?

Letzte Woche sind Pedro Balordi und ich erneut zum Ende der Ressel in der “Kredithalle” (Nord-Tunnel) getaucht. Das Ziel war, im letzten Siphon ab dem T, wo sich die Passage in den Nord- und den Südtunnel teilt, nach einer Fortsetzung zu suchen. Außerdem wollten wir erneut nach dem Versturz am Ende der Ressel (unterhalb einer großen Doline) suchen, um zu ermitteln, ob hier ein möglicher Durchgang lag. Leider mussten wir feststellen, das dort wohl kein Durchkommen ist – nicht einmal dann, wenn man das Geröll aus dem Weg räumen würde. Der Nordtunnel bietet uns somit keine weiteren Möglichkeiten mehr.

Bei diesem Tauchgang hatte ich meine Seacraft-Navigationskonsole ENC dabei und vermaß mit ihr den Weg bis zur “Kredithalle”. Mit den ENC-Daten konnte ich dann einen Plan in der Software Ariane’s Line erstellen. Da ich in diesem Jahr bereits den vorderen Bereich des Oliero-Höhlensystems vermessen hatte (ca. 6000 m), war ich nun neugierig auf die Ergebnisse in der Ressel, da ich hier mit der Karte von Markus Schafheutle eine wirklich gute Referenz hatte, um die Messgenauigkeit des Geräts zu ermitteln. Als ich die Karte fertiggestellt hatte, war ich sehr erstaunt darüber, dass diese nahezu genau der Vorlage von Markus entsprach – selbst der Verlauf der Passage endet genau an der Doline.

Wenn wir dorthin zurückkehren, werden wir einen Blick auf den Südtunnel werfen. Ich hoffe, dass ich genügend Zeit zur Vermessung der übrigen Passagen haben werde, sodass ich diese dem Plan in Ariane’s Line hinzufügen kann.

Tauchgangsdaten:
Wir waren vom Abstieg im Céle bis zum erneuten Auftauchen rund 9 Stunden unterwegs.
Wir tauchten wie gewöhnlich mit unseren Kiss-Classik, SMIR und Kiss-Sidekick.
Dank unserer identischen Carbon.Scooter waren wir schnell und komfortabel unterwegs.
Unsere SF-TECH-Trockentauchanzüge waren perfekt für die Abschnitte unter Wasser und ebenso für den Transport in den trockenen Abschnitten.

Vergleich der Ressel-Vermessungen

Überlagerung der Ergebnisse von Marcus und HFGOK auf der geologischen Karte

Überlagerung der Ergebnisse von Marcus und HFGOK auf der geologischen Karte

ENC2-Plot aus der Software Ariane's Line

ENC2-Plot aus der Software Ariane's Line

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